Lyrik
Abendgedichte
Es bleibt anzumerken...
| Abendgedichte |

(Zeichnung, digital verschwurbelt, 104 % Moewenglanz)
...dass ein Auge geschlossen
und setzt auf diese Weise
täglich die Regel
ehrgeizig
irritierend
vorsichtig
zu vergessen alles
von der Zukunft
zu einer Stille
die ungeahnt
- 03/10/2011 17:00 - Stille, die Suche nach der
- 20/07/2011 14:15 - Was zum Baum. Oder: Buddha redet von Stille
- 22/03/2011 08:37 - Früher Wortplatz-Wind
- 24/05/2009 19:34 - Außen das Innere
Unterwegs mit dem Tuschkasten, DIN A 4, Druckerpapier, 104 % Moewenglanz, zum Gedicht hier
Wortfetzen aus Tagesnotizen (und mehr) auf Sonntagstischdecke mit Punkten, Acryl, Keilrahmen, 125 cm x 75 cm, 104 % Moewenglanz. Zum Blogeintrag hier
Wasserfarben, Kugelschreiber auf Druckerpapier, getackert, 104% Moewenglanz. Zum Blogeintrag hier
Acryl auf Presspappe, 70cm x 100 cm, 107 % Moewenglanz. Zum Gedicht hier
Aquarellsplitter auf Tagesnotizen, getackert, Kugelschreiber, Acrylnebel, DIN A 4, zum Gedicht hier
Aquarellsplitter auf Tagesnotizen, getackert, Kugelschreiber, Acrylnebel, DIN A 4, 109 % Moewenglanz; zum Gedicht hier
Buddha
Buddha redet von Stille
folglich ein ruhiger Gesang
für die Stunde des Baums
am Wasserhügel zart
aber dann mischen sich Klingeltöne ein ...
Ungeahnt
Es bleibt anzumerken
dass ein Auge geschlossen
und setzt auf diese Weise
täglich die Regel
ehrgeizig - irritierend -- vorsichtig ...
High Noon
High Noon in der Stille
Weit und offen Wasser und See
ein großer Bildschirm
mit Tiefgang
eine Leinwand die ...
Wortplatz
Früher Wortplatz-Wind
Ein früher Wortplatz-Wind
nähert sich
erst Stille
dann ein Erstens
Suche
Stille, auf der Suche nach der
Stille, die Suche nach der,
führt vorbei an
Pommes-Frites Bergen
die halb geträumt nur
- Datenbisse - mit Ton
super Idee, sehr komplex, beei...
19.05.12 07:34
von Samina Mortensen - Katze auf Tagesnotizen
Hoffentlich war da nicht alles...
18.05.12 05:56
von Quer - So nähert sich die Stadt
Hey, das ist aber ein schönes ...
15.05.12 15:00
von Moewenglanz
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Kommentare
Liebe Grüsse, Quer
Römer, Romanen, Romantik – und nun schreiben sie auch noch Wörter auf wehrlose Bildschirme. Vom Rand aus kann der Versuchsleiter die Mitten erkennen.
6. Wie die Birken wirken
Die Berliner und Peiner Politgrößen suchen eiligst nach einer Lösung, das Auge fest geschlossen.
Götter kann man ja schlecht abschieben, die Bevölkerung steht nun mal auf Kaffee und auch auf 1000 und eine Nacht. Der türkische Kaffeegott schaut sich das neue Hallenbad an, dann die Busverbindungen, geht in das ebenfalls neue und schon REALexistierende Einkaufcentrum, trinkt dort einen natürlich göttlichen Kaffee und setzt auf diese Weise täglich die Regel, ehrgeizig, irritierend vorsichtig.
„Das ist ein Spiel unter falschem Namen, meine Herren und Damen.“ Verkündet er zwar, keiner hört ihm zu. Nannu!?
„Wieso, er hat doch gar keinen Namen genannt? Er spielt einfach gut. Und wenn es letztlich alles nur Theater ist. Übergroße Schuhe. Er futtert eben mal so ein ganzes Pfund Bananen weg, oder war es gar ein Kilo?“
Das Rind grinst hinterhältig, der Schlachter ist verunsichert. Dann spricht wieder der Kaffeegott.
„Meine lieben Leute, ich bin doch kein Gott, höchstens ein Fußballtrainer, und wenn schon Gott, wie könnte ich da ein Türke sein? Im Himmel oder wo auch immer die Götter wohnen mögen, dort gibt es keine Grenzen. Um mal Reinhard Mai zu zitieren.“
Zitieren, zu vergessen alles, von der Zukunft hin zu einer Stille, die ungeahnt in das Papier gedruckt wird, noch.
Diese Zeitungen, mit den Bildern des TürkenKaffeeGottes auf den ersten Seiten, rasen durch die Falzmaschinen und ein Ohr wird umgeknickt.
Gespräch im Auto, nur wenig Aussicht tief in der Nacht einer Ausweglosigkeit. Das filmt man ja gern in diesen Zeiten, wie auch schon in jenen Zeiten. Hirten sind unterwegs. Ihre Schafe überwintern in der Einschaltquote.
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